
Planung & Strategie
Nachdem wir jetzt schon wieder über einen Monat in Portugal sind, beginnt im Monat September das neue Schuljahr und damit auch die Planung für die vor uns liegenden Monate.
Einige Termine standen schon fest, aber die Führung des Vereins Escolhas Cidade, der Planung der Musikschule, der Missions- und Gemeindegründungsarbeiten und dem Dienst auf den Missionsfeldern widmen wir in dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit. Natürlich ist während unserer Abwesenheit auch einiges liegengeblieben, aber wir sind froh über die eifrigen Teams des Vereins und der Gemeinde in Lissabon, denn es geht immer, auf die ein oder andere Art, weiter.
Musikschule

Der Musikunterricht, der einen Teil unserer Bemühung, Kinder und Jugendliche zu fördern beinhaltet, geht diesen Monat wieder los. Im letzten Schuljahr konnten wir über 25 von ihnen an vier Standorten unterrichten. Zusammen mit dem gesamten Musikschulteam, blicken wir dankbar auf das letzte Jahr zurück und freuen uns über die treue Unterstützung aller Paten und Spender.
In diesem Jahr geht es an zwei Standorten weiter und das Bildungsprogramm an einer Schule haben wir auch nicht aus den Augen verloren. Das Angebot von musikalischen Workshops durch selbstgebaute Instrumente läuft schon und findet, in Zusammenarbeit mit einer anderen Einrichtung, einmal die Woche auf einem öffentlichen Platz im Stadtteil Marvila statt. Diesbezüglich hatten wir ein Gespräch mit einem Stadtrat in Marvila, um die musikalischen Workshops fortzusetzen und weitere Aktivitäten im Stadtbezirk zu entfalten.
Evangelisation
Wie gesagt, tut sich wieder einiges. Nach den evangelistischen Einsätzen, während des katholischen Weltjugendtages, hat sich etwas in Bewegung gesetzt. So hat z. B. der Bürgermeister in Marvila in aller Öffentlichkeit für sich und sein Team beten lassen und einige Leute haben ihr Leben Jesus übergeben.
Wir wollen an dieser Dynamik des Heiligen Geistes dranbleiben, spüren aber auch, wie geistliche Barrieren überwunden und innere und äußere Angriffe nicht ausbleiben. Ohne ein Gefecht gibt es eben keinen Sieg, obwohl uns der Triumph verheißen wurde und der Überwinder an unserer Seite ist. Römer Acht hat mich dahingehend in den letzten Wochen ermutigt, und ich hoffe, es geht auch dir so.
Reif für die Ernte
Zwei Anliegen, die uns z. Zt. besonders am Herzen liegen, möchten wir noch mit euch teilen.
Da ist zum einen ein Jugendmissionseinsatz vom 16. bis 29. Oktober, mit einer Gruppe aus Deutschland. Es sind 17 dynamische junge Leute, die sich begeistert aufmachen, um mehr mit Gott zu erleben und uns bei evangelistischen Einsätzen und sozialkulturellen Aktivitäten praktisch zu unterstützen.
Wir freuen uns schon auf die leidenschaftlichen Zeiten des Austausches, des gemeinsamen Erlebens und der Dinge, die Gott im Miteinander in und durch uns tun will.
Arbeiter für die Ernte

Wie ihr wisst, waren wir in der Vergangenheit schon oft auf den Azoreninseln Faial, Pico und S. Georg, um uns um die Missions- und Gemeindegründungsarbeit zu kümmern. Nun hat das liebe Pastorenehepaar, das dort einen so fruchtbaren Dienst tut, einen Ruf in eine andere Gegend, auf dem Festland Portugals, bekommen. Trotzdem halten sie noch immer an ihren dortigen Verpflichtungen fest, da sich noch kein neues Pastorenehepaar gefunden hat.

Vor einem Jahr hatten wir in Ponte de Sor mit einer ähnlichen Situation zu tun, und am Ende wurde alles gut. Ihr würdet uns einen wunderbaren Dienst erweisen, wenn ihr uns im Gebet helft, Seite an Seite mit dieser Spannung zu leben und auf Gottes Berufenen zu warten. Gott ist treu!
Neues Missionsauto
Zum Ende dieses Schreibens möchten wir euch ein Update zu unserer Spendenaktion für das neue Missionsauto geben. Die Spenden, etwa 60 % des angestrebten Betrages, machen uns Mut, dass wir das Ziel in absehbarer Zeit erreichen werden, und sind für das überaus positive Echo so dankbar.
Herzlichen Dank an alle, die bereits gespendet haben. Selbstverständlich gibt es weiterhin die Möglichkeit online zu spenden oder die angegebene Bankverbindung auf der Webseite zu benutzen.
Online Spenden – Mantei – Anschaffung Missionsfahrzeug (245)
Vielen herzlichen Dank für all eure Unterstützung, in welcher Form auch immer!
Catarina & Karsten Mantei
VM-International Portugal


Hallo,

Nach dem letzten Wochenende in Deutschland ging es mit dem Auto zurück nach Portugal. Gott sei Dank hat alles gut geklappt, obwohl die Fahrt sehr anstrengend war, da es wider erwartend viel geregnet hat und sehr stürmisch war.
Natürlich fährt man mit einem weinenden Auge ab, da man sich von so vielen lieben Menschen verabschieden muss, die sich während des Heimataufenthaltes die Zeit genommen haben uns zu treffen und so hingebungsvoll um uns gekümmert haben. Besonders schwer fällt es, sich von unseren Eltern und Familienangehörigen zu trennen. Herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft, ausnahmslose Liebe und ewige Treue. Gott ist gut, und wir befehlen euch und uns seinem Frieden an. Insgesamt sind wir knapp 18.000 Kilometer gefahren und dankbar, dass wir überall eine „gute Fahrt“ hatten.

ich an ein nachhaltiges Wirken Gottes über unsere Stadt hinaus! Mein Wunsch für diese neue Zeit, die naht, ist es, mehr zu sehen, mehr zu erleben, aber ich weiß auch, dass das Leben in dieser spirituellen Dimension von meinem und deinem, vom Engagement aller im Reich Gottes abhängt!“ (Pr. Eliseu Miranda)
Bleibt uns nur, sich an das Motto der Bibel zu halten, dankbar Gottes Handeln zu erwarten und die Ernte in Angriff zu nehmen.
Es warten neue und alte Herausforderungen auf uns, so dass wir Gottes Verheißungen im Glauben in die Hand nehmen, die Ernte anpacken, um die Frucht einzusammeln. Aber so oder so liegt Erweckung in der Luft.
Gemeinsam mobil
So verabschieden wir uns für den Augenblick und wünschen allen einen schönen Restsommer.
Wenn euch diese Botschaft erreicht, sind wir noch in Deutschland unterwegs und legen, mit der Rückfahrt nach Portugal, noch etwa fünf bis sechstausend Kilometer zurück. Obwohl unser Missionsauto schon elf Jahre alt ist, sind wir bis jetzt immer und überall ohne große Zwischenfälle durchgekommen. Dass der Zahn der Zeit aber dennoch am Fahrzeug nagt, zeigt sich darin, dass es schon über 261.000 km runter hat, und in letzter Zeit einige Reparaturen nötig waren. Trotz guter Pflege und Wartung löst sich so einiges nach und nach auf, und früher oder später muss es eben ersetzt werden.
Nun sind wir schon über einen Monat in der Heimat und insgesamt schon fast achttausend Kilometer gefahren. Am fünften Mai sind wir, nach drei Tagen anstrengender Fahrt mit dem Auto, in Deutschland angekommen. Die Wiedersehensfreude mit meinen Eltern war groß, und nachdem wir alles ausgepackt und uns in unserem Quartier eingerichtet hatten, konnten wir etwas entspannen. Am darauffolgenden Sonntag ging es sodann zu unserem ersten Treffen in der Kirche am Ostbahnhof in Clausthal-Zellerfeld. So sind wir schon viel gereist und waren bis jetzt in Moosburg an der Isar, Wolfsburg,
Recklinghausen, Neuenkirchen, Gifhorn, Hamburg, Velbert und Schwerin.
Danke für die Gebete um Bewahrung und Schutz auf den langen Autofahrten und eine gesegnete Gemeinschaft in den Gemeinden und Werken. Es ist für uns immer sehr herausfordernd, vielerorts einzutreffen und die Gemeinden an den Früchten und Anliegen unserer Missionsarbeit teilhaben zu lassen. Gleichwohl haben wir uns überall herzlich willkommen und aufgenommen gefühlt. Es bot sich immer und überall eine wunderbare Gelegenheit, im Austausch und in der Gemeinschaft, Gottes Perspektive für den Bau des Reiches Gottes darzustellen, und ist außerordentlich ermutigend, was Gott im Miteinander bewirken kann.
Hallo,
ideenreichem Ansatz.
Das Gespräch mit einer jungen Frau hat mich besonders bewegt, da Gott sie wieder erneut an seinen Plan für ihr Leben erinnert hat. Seit vier Jahren hat sie im Herzen, Gottes Ruf zu folgen und auf die Bibelschule zu gehen. Wir ermutigten sie dran zu bleiben.
Was uns begeistert ist die Dynamik und die Initiativen, die sich kurz danach entwickelt haben. Die Lissabonner Gemeinde hat ihren neuen Campus in einem der größten Stadteile, mit über vierzigtausend Einwohnern.
So ist eine Initiative entstanden, um u. a. am 25. April, einem Feiertag hier in Portugal, auf die Straße zu gehen. Zur allgemeinen Vorbereitung finden nun wieder diverse Treffen statt, um gemeinsam zu beten und sich darin zu üben, seinen Glauben auf authentische Weise zu teilen.



Nach dem Gottesdienst erhielt eine Gläubige aus der Gemeinde einen Anruf mit der Nachricht, dass es dem Mann, wie durch ein Wunder, von einem auf den anderen Moment besserging. Er konnte zum ersten Mal wieder ruhig schlafen, und die Krankheitssymptome waren wie weggeblasen.

Natürlich geht das Leben auch auf dem Festland weiter, und leider konnten wir noch nicht mit dem Musikunterricht an einer Schule im Stadtteil Marvila in Lissabon beginnen.
Bitte betet für das Schulwesen, denn die Leidtragenden sind die Schüler, und wir hoffen, möglichst bald loslegen zu können. Die Mitarbeiter stehen in den Startlöchern, aber aufgrund eines anhaltenden Streikes der Lehrer konnten wir noch nicht mit den Einheiten starten.
Gott sei Dank hat sich die Anstrengung der letzten Monate gelohnt. Am 5. Februar konnten wir ein Pastorenehepaar in den Dienst in der Gemeinde in Ponte de Sor, unter der Leitung der Lissabonner Gemeinde, einführen.
Leider sind die Strapazen der letzten Monate nicht so einfach an uns vorbeigegangen, und wir hatten es im Januar immer wieder mit Erkältungssymptomen wie Grippe, Fieber und Übelkeit zu tun.
Weihnachten nähert sich und das Jahr geht zu Ende.
Die Begegnungen mit den Menschen, der Musikunterricht, die Reise auf die Azoren, die sozialen Einsätze in Marvila-Lissabon, der Ausbau des Aufnahmestudios, der Jugendmissionseinsatz und die Betreuung der Gemeinde in Ponte de Sor sind einige unserer Arbeitsschwerpunkte.
Wir haben in diesem Jahr an der Gründung zweier Gemeinden in Viana do Alentejo und in Machico auf Madeira mitgewirkt, und konnten bei der Taufe in Évora dabei sein, wo wir jahrelang gedient haben.
Die vorübergehende Leitung der Gemeinde in Ponte de Sor fordert fortwährend unsere Aufmerksamkeit, da immer noch kein neues Pastorenehepaar in Sicht ist.
Wir sind für all die Menschen, die all das überhaupt erst möglich machen, dem wunderbaren Team sowie den Unterstützern und für den Einsatz jedes Einzelnen so dankbar.
Im nächsten Jahr, so Gott will, hat sich eine Perspektive an einer Schule in Marvila eröffnet, um die Fünf- und Sechstklässler, nach einem Auswahlverfahren, außerhalb des Lehrplans unterrichten zu können.
Dazu hatten wir ein erstes Gespräch mit der Schuldirektorin und werden uns im Januar hoffentlich mit den Klassenlehren und den Schülersprechern treffen können.
Wir sind dankbar über unser zweites Enkelkind, das dieses Jahr geboren wurde. Unsere Familie – in nah und fern – ist uns ein Pfeiler und eine Stütze. Gott sei Dank, geht es allen gut, und bald dürfen wir einige wiedersehen.
Wir wünschen allen Freunden, dass dieses Weihnachtsfest bei all den Feierlichkeiten, Geschenke und Geselligkeiten, vor allem eine Zeit der Freude und Hoffnung wird.

