Hallo, ihr Lieben,
wir würden euch am liebsten auf eine Reise mitnehmen – durch das Land, das Gott uns aufs Herz gelegt hat. Aber so geben wir euch einfach einen kleinen Einblick. Unsere Arbeit führt uns im Moment an verschiedene Orte im Alentejo – nach Viana do Alentejo, Alvito und wieder nach Serpa – und auch bis ins Sterngebirge, die Serra da Estrela.
Überall dort sehen wir: Gott öffnet Türen. Es geht darum, Gemeinde zu pflanzen, Bestehendes zu revitalisieren und Menschen neu mit dem Evangelium zu erreichen.
Ein besonderer Schwerpunkt war in den letzten Wochen unser Ehekurs „Zwei sind eins“.
Sechs Ehepaare sind gestartet. Ein Paar musste aus gesundheitlichen Gründen abbrechen, ein anderes wurde ins Missionsfeld ausgesandt – was uns natürlich sehr gefreut hat.
Und so haben insgesamt vier Paare aus unserer Gemeinde den Kurs abgeschlossen.
Und es ging dabei nicht einfach um Problemlösung, sondern darum, Gottes ursprüngliche Idee von Ehe neu zu entdecken:
Ein Fleisch sein.
Sich ergänzen.
Sich gegenseitig ehren.
Und gemeinsam Gottes Plan widerspiegeln.
Glaube und Ehe – das gehört untrennbar zusammen.
Gleichzeitig hat sich in Serpa etwas Entscheidendes bewegt.
Die dortige Arbeit stand kurz davor, geschlossen zu werden.
Doch drei Gemeinden wollten sich damit nicht abfinden.
Sie haben gespürt: Gott ist hier noch nicht fertig.
Seit Anfang des Monats finden dort wieder Gottesdienste statt. Zwischen 15 und 25 Menschen kommen zusammen – einige von früher, andere neu zugezogen, manche hören zum ersten Mal das Wort Gottes. Wir sind dabei, diese Arbeit neu zu beleben – und sehen echt Hoffnung für die Gegend.
Und dann ist da noch die aktuelle Situation im Land.
Schwere Unwetter haben große Schäden angerichtet, Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst und wichtige Infrastruktur buchstäblich weggerissen. Besonders die Region um Leiria ist so stark betroffen, so dass viele Menschen ihre Existenz verloren haben. Der Wiederaufbau wird Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern. Und dennoch erlebt man eine bewegende Welle der Solidarität.
Gemeinden helfen Gemeinden. Menschen greifen einander unter die Arme. Und Gottes Liebe wird ganz praktisch sichtbar.
Unser Motto auf der letzten Missionskonferenz war das Wort aus Johannes 20,21: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Betet bitte für den Ehekurs, der ab März beginnt. Die Revitalisierungsarbeit in Serpa. Die Gemeindegründungsarbeit in Viana do Alentejo und Alvito sowie in Pampilhosa da Serra. Und, dass der Herr Arbeiter in seine Ernte sendet und Ressourcen freisetzt.
Ihr Lieben – Danke, dass ihr nicht nur zuschaut, sondern mittragt – im Gebet, im Herzen und im Vertrauen auf Gottes Wirken. Euer aktives Mitwirken gibt uns Kraft und ermutigt uns, in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Lasst uns weiterhin fest im Glauben verbunden bleiben und uns gegenseitig auf diesem Weg stärken.
In herzlicher Verbundenheit,
Catarina u. Karsten – VM-International
Gib deiner Hoffnung ein Lächeln!
Wir freuen uns über deine Unterstützung durch Spenden, Gebete oder Mithilfe.
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Spendenkonto: BFP VM-International KdöR, IBAN: DE93 3702 0500 0004 0129 00, Verwendungszweck: 240 Mantei Portugal


















































