
Ride Royal Rangers
Zuerst einmal möchten wir euch grüßen und für die Fürbitte um den Jugendeinsatz der Royal Rangers aus Hamburg Sasel bedanken. Es war wirklich aufregend, wie der Herr wirkte und wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Gottes Liebe berührt wurden und zum Glauben an Jesus kamen. Wir arbeiteten auf unterschiedliche Weise an verschiedenen Orten zusammen und konnten mit vielen Menschen Gespräche über den Glauben führen und beten.
Es war, als ob der Himmel offen wäre, obwohl es viel geregnet hat. Die Einheiten und die praktische Anwendung der „Unvollendeten Geschichte“ hat vielen Jugendlichen eine neue Perspektive auf die Missionsarbeit und das Leben eines Missionars eröffnet, samt einem neuen Blick auf Gottes Mission, und seinen Plan für jeden Einzelnen, ins Herz gelegt.
Gottes Mission live erleben
Einige Highlights waren der evangelistische Einsatz in Viana do Alentejo, eine Kinderevangelisation in Marvila und zwei Aktivitäten unter Obdachlosen und Notleidenden durch die Heilsarmee und Citycare in Lissabon.
Das Programm wurde durch den Missionskurs „Die unvollendete Geschichte“ ergänzt und erweiterte unter den Jugendlichen den Horizont auf Gottes Perspektive für den Missionsauftrag. Dazu hatten wir einfach inspirierende Zeiten der Gemeinschaft und des Austausches in den Gottesdiensten, auf einer Gemeindekonferenz und zum Abschluss am Jugendabend in Marvila. In Viana konnten wir trotz strömenden Regen mit vielen Leuten reden und ein Gebet sprechen, und unter den Kindern in Marvila haben acht ihr Leben Jesus übergeben. Gott ist gut!
Begegnungen der besonderen Art
Ein Moment in einem Restaurant in Viana, nach dem Abendessen, hat uns besonders bewegt, da die Wirtin mit allen ein Foto machen wollte. So gesellte sich die Gruppe um sie herum und einige fragten sie, ob sie für sie und ihre Mitarbeiter beten könnten. So geschehen hatte die Leiterin der Gruppe von Gott den Eindruck, dass ihr ein schweres Schicksal widerfahren ist und sie sehr damit zu kämpfen hat. Als sie das hörte, brach sie in Tränen aus, denn niemand wusste von dem tragischen Verlust eines Kindes, der sich vor einigen Jahren ereignet hat.
Man muss dazu sagen, dass in diesen abgelegenen Gegenden sehr viel Okkultes herrscht, wir aber gespürt haben, wie der Himmel, trotz des anhaltenden Regens, offen war, indem wir durch die Straßen zogen und mit anhaltendem Lobpreis die Atmosphäre nachhaltig veränderten.
Persönlich glauben wir, in eine geistliche Dimension vorgedrungen zu sein, die trotz der Umstände etwas freigesetzt und erneuert hat. Indem Jesu Licht die Dunkelheit erhellte und durch seine Liebe und Autorität Hoffnung und Zuversicht ausgestrahlt wurde.
Danach zog Jesus durch alle Städte und Dörfer in dieser Gegend. Er lehrte in den Synagogen und verkündete überall im Land die rettende Botschaft von Gottes Reich. Wohin er auch kam, heilte er die Kranken und Leidenden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe, die keinen Hirten haben. »Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter«, sagte Jesus zu seinen Jüngern. »Darum bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen.« Matthäus 9.35-38
Azorendreieck
Wir möchten uns für die Gebete um einen neuen Missionar auf den Inseln Faial, Pico uns St. Georg danken. Gott sei Dank wurde nach langem Abwarten ein Diener Gottes gefunden, der auf dem Herzen hat, das Werk weiterzuführen. Bitte betet für einen guten Übergang im Januar nächsten Jahres.
Missionsauto
Einige Freunde und Geschwister haben uns gefragt, wie es um die Anschaffung des neuen Missionsautos steht. Bis jetzt sind ca. 65 % des angestrebten Betrages eingegangen, wofür wir sehr dankbar sind. Jeder Einzelne, der
bereits gespendet hat und jede Gemeinde, die gesammelt hat, berührt uns sehr und gilt unser herzlicher Dank! Um den Kriterien eines nützlichen und umweltgerechten Fahrzeuges zu entsprechen fehlen allerdings noch ungefähr 7.000 €, und so hoffen wir, den Betrag mit eurer Hilfe möglichst bald zusammen zu bekommen. Herzlichen Dank für deine/eure Mühe im Voraus.
Online Spenden – Mantei – Anschaffung Missionsfahrzeug (245)
10 Jahre Escolhas Cidade

Es ist wirklich schon so weit: Das Werk Escolhas Cidade wird zehn Jahre alt. Um dieses bemerkenswerte Datum zu feiern, veranstalten wir am 2. und 3. Dezember einen Festakt in Lissabon. Gemeinsam wollen wir in Dankbarkeit und Wertschätzung einen Blick darauf werfen, was es bedeutet, wenn Kinder und Jugendliche durch die Liebe Gottes etwas Positives empfangen, das ein Lächeln in ihren Gesichtern und dauerhafte Veränderung im Leben mit sich bringt.
Als Gastsprecher wird Pastor Andreas Timm zu uns kommen und es wird einen Livestream geben.
Denn unsere Mission ist auch eure Mission!
In herzlicher Verbundenheit,
Catarina & Karsten Mantei
VM-International Portugal



In diesem Jahr geht es an zwei Standorten weiter und das Bildungsprogramm an einer Schule haben wir auch nicht aus den Augen verloren. Das Angebot von musikalischen Workshops durch selbstgebaute Instrumente läuft schon und findet, in Zusammenarbeit mit einer anderen Einrichtung, einmal die Woche auf einem öffentlichen Platz im Stadtteil Marvila statt. Diesbezüglich hatten wir ein Gespräch mit einem Stadtrat in Marvila, um die musikalischen Workshops fortzusetzen und weitere Aktivitäten im Stadtbezirk zu entfalten.
Wie gesagt, tut sich wieder einiges. Nach den evangelistischen Einsätzen, während des katholischen Weltjugendtages, hat sich etwas in Bewegung gesetzt. So hat z. B. der Bürgermeister in Marvila in aller Öffentlichkeit für sich und sein Team beten lassen und einige Leute haben ihr Leben Jesus übergeben.
Wir freuen uns schon auf die leidenschaftlichen Zeiten des Austausches, des gemeinsamen Erlebens und der Dinge, die Gott im Miteinander in und durch uns tun will.

Zum Ende dieses Schreibens möchten wir euch ein Update zu unserer Spendenaktion für das neue Missionsauto geben. Die Spenden, etwa 60 % des angestrebten Betrages, machen uns Mut, dass wir das Ziel in absehbarer Zeit erreichen werden, und sind für das überaus positive Echo so dankbar.

Hallo,

Nach dem letzten Wochenende in Deutschland ging es mit dem Auto zurück nach Portugal. Gott sei Dank hat alles gut geklappt, obwohl die Fahrt sehr anstrengend war, da es wider erwartend viel geregnet hat und sehr stürmisch war.
Natürlich fährt man mit einem weinenden Auge ab, da man sich von so vielen lieben Menschen verabschieden muss, die sich während des Heimataufenthaltes die Zeit genommen haben uns zu treffen und so hingebungsvoll um uns gekümmert haben. Besonders schwer fällt es, sich von unseren Eltern und Familienangehörigen zu trennen. Herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft, ausnahmslose Liebe und ewige Treue. Gott ist gut, und wir befehlen euch und uns seinem Frieden an. Insgesamt sind wir knapp 18.000 Kilometer gefahren und dankbar, dass wir überall eine „gute Fahrt“ hatten.

ich an ein nachhaltiges Wirken Gottes über unsere Stadt hinaus! Mein Wunsch für diese neue Zeit, die naht, ist es, mehr zu sehen, mehr zu erleben, aber ich weiß auch, dass das Leben in dieser spirituellen Dimension von meinem und deinem, vom Engagement aller im Reich Gottes abhängt!“ (Pr. Eliseu Miranda)
Bleibt uns nur, sich an das Motto der Bibel zu halten, dankbar Gottes Handeln zu erwarten und die Ernte in Angriff zu nehmen.
Es warten neue und alte Herausforderungen auf uns, so dass wir Gottes Verheißungen im Glauben in die Hand nehmen, die Ernte anpacken, um die Frucht einzusammeln. Aber so oder so liegt Erweckung in der Luft.
Gemeinsam mobil
So verabschieden wir uns für den Augenblick und wünschen allen einen schönen Restsommer.
Wenn euch diese Botschaft erreicht, sind wir noch in Deutschland unterwegs und legen, mit der Rückfahrt nach Portugal, noch etwa fünf bis sechstausend Kilometer zurück. Obwohl unser Missionsauto schon elf Jahre alt ist, sind wir bis jetzt immer und überall ohne große Zwischenfälle durchgekommen. Dass der Zahn der Zeit aber dennoch am Fahrzeug nagt, zeigt sich darin, dass es schon über 261.000 km runter hat, und in letzter Zeit einige Reparaturen nötig waren. Trotz guter Pflege und Wartung löst sich so einiges nach und nach auf, und früher oder später muss es eben ersetzt werden. 
Nun sind wir schon über einen Monat in der Heimat und insgesamt schon fast achttausend Kilometer gefahren. Am fünften Mai sind wir, nach drei Tagen anstrengender Fahrt mit dem Auto, in Deutschland angekommen. Die Wiedersehensfreude mit meinen Eltern war groß, und nachdem wir alles ausgepackt und uns in unserem Quartier eingerichtet hatten, konnten wir etwas entspannen. Am darauffolgenden Sonntag ging es sodann zu unserem ersten Treffen in der Kirche am Ostbahnhof in Clausthal-Zellerfeld. So sind wir schon viel gereist und waren bis jetzt in Moosburg an der Isar, Wolfsburg,
Recklinghausen, Neuenkirchen, Gifhorn, Hamburg, Velbert und Schwerin.
Danke für die Gebete um Bewahrung und Schutz auf den langen Autofahrten und eine gesegnete Gemeinschaft in den Gemeinden und Werken. Es ist für uns immer sehr herausfordernd, vielerorts einzutreffen und die Gemeinden an den Früchten und Anliegen unserer Missionsarbeit teilhaben zu lassen. Gleichwohl haben wir uns überall herzlich willkommen und aufgenommen gefühlt. Es bot sich immer und überall eine wunderbare Gelegenheit, im Austausch und in der Gemeinschaft, Gottes Perspektive für den Bau des Reiches Gottes darzustellen, und ist außerordentlich ermutigend, was Gott im Miteinander bewirken kann.
Hallo,
ideenreichem Ansatz.
Das Gespräch mit einer jungen Frau hat mich besonders bewegt, da Gott sie wieder erneut an seinen Plan für ihr Leben erinnert hat. Seit vier Jahren hat sie im Herzen, Gottes Ruf zu folgen und auf die Bibelschule zu gehen. Wir ermutigten sie dran zu bleiben.
Was uns begeistert ist die Dynamik und die Initiativen, die sich kurz danach entwickelt haben. Die Lissabonner Gemeinde hat ihren neuen Campus in einem der größten Stadteile, mit über vierzigtausend Einwohnern.
So ist eine Initiative entstanden, um u. a. am 25. April, einem Feiertag hier in Portugal, auf die Straße zu gehen. Zur allgemeinen Vorbereitung finden nun wieder diverse Treffen statt, um gemeinsam zu beten und sich darin zu üben, seinen Glauben auf authentische Weise zu teilen.



Nach dem Gottesdienst erhielt eine Gläubige aus der Gemeinde einen Anruf mit der Nachricht, dass es dem Mann, wie durch ein Wunder, von einem auf den anderen Moment besserging. Er konnte zum ersten Mal wieder ruhig schlafen, und die Krankheitssymptome waren wie weggeblasen.

Natürlich geht das Leben auch auf dem Festland weiter, und leider konnten wir noch nicht mit dem Musikunterricht an einer Schule im Stadtteil Marvila in Lissabon beginnen.
Bitte betet für das Schulwesen, denn die Leidtragenden sind die Schüler, und wir hoffen, möglichst bald loslegen zu können. Die Mitarbeiter stehen in den Startlöchern, aber aufgrund eines anhaltenden Streikes der Lehrer konnten wir noch nicht mit den Einheiten starten.
Gott sei Dank hat sich die Anstrengung der letzten Monate gelohnt. Am 5. Februar konnten wir ein Pastorenehepaar in den Dienst in der Gemeinde in Ponte de Sor, unter der Leitung der Lissabonner Gemeinde, einführen.
Leider sind die Strapazen der letzten Monate nicht so einfach an uns vorbeigegangen, und wir hatten es im Januar immer wieder mit Erkältungssymptomen wie Grippe, Fieber und Übelkeit zu tun.

