Trotz, oder gerade wegen der Umstände wollen wir weiter das Evangelium verkündigen und die Kunde der frohen Botschaft erklingen lassen. Gleich nach unserer Rückkehr bin ich bei einem lokalen Radiosender gewesen und habe mich nach einer Möglichkeit für ein Programm unsererseits erkundigt. Bis jetzt haben wir leider noch keine Antwort. Das kann auch damit zu tun haben, dass der Sender in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Weiter wollen wir an der Verteilung von guten Flyern und christlichen Zeitschriften festhalten und regelmäßig Material in Santiago an die Haushalte, und in Wartesäle von Arztpraxen, Kliniken und Frisiersalons usw. verteilen. Wir denken dabei an ein christliches Magazin für Frauen (Mulher Criativa) und eine Zeitschrift Namens „Novas de Alegria.“
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Alle Beiträge von Karsten & Catarina Mantei
Als Jesus seine Jünger in Matthäus 14 mit den Worten „gebt ihr ihnen zu Essen“ herausforderte, meinte er auch uns damit. Und wir müssen euch bekennen, dass unsere „Brocken“ schnell aufgebraucht sind und wir Verstärkung nötig haben. Wir möchten damit drei Bereiche ansprechen und noch einmal betonen, dass wir die Arbeit nicht alleine tun können. Die Gemeinden Portugals sind für jede Hilfe sehr dankbar, und gerade in unserer Region Alentejo, fehlt es an allen Enden an Arbeitern in der Ernte. Außerdem sind immer noch über 40 Landkreise in Portugal nicht mit dem Evangelium erreicht worden. Portugal brauchen solche Leute, die ihre Gaben und Talente für das Reich Gottes einsetzen und herausfinden wollen was in ihnen steckt. Was kannst du tun? ![]()
Þ Beten, ja bis Gott dich beim Wort nimmt.
Þ Geben, und Gottes Treue erfahren.
Þ Gehen, um Gottes Plan für dein Leben zu erfüllen. Come in & find out.
Weihnachten steht vor der Tür und vielleicht findet sich ja ein Basar, ein Sonderopfer, jemand der das Pfandgeld sammelt oder sich etwas aufhebt um die Missionsarbeit zu segnen und Reich Gottes in Portugal mitzubauen.
Es wird einmal mehr sichtbar wie wichtig Missionsarbeit ist und wie groß die Unterschiede in Europa sind. Etwa 450000 Menschen leben in Portugal ohne jegliche soziale Absicherung. Nach neuesten Informationen haben die Arbeitslosenzahlen, im zweiten Quartal des Jahres 2012, die Barriere von 16% durchbrochen und sind so hoch wie nie seit der Einführung der Statistik vor 50 Jahren. Das neuste Sparprogramm sieht vor, dass den Familien noch einmal tief in die Tasche gegriffen wird, und man rechnet mit Einbußen in der Höhe eines Monatslohnes. Irgendwann reicht es, und die Rechnung ist bis jetzt nicht aufgegangen. Das Defizit liegt mit 6% weit über der angestrebten Marke von 3% und die einfachen Leute müssen sich immer mehr Sorgen um ihre Existenz machen.
Ob durch Fahrdienst zu Ärzten oder Einrichtungen, Hilfspakete, gebrauchte Kleidung oder ein paar Schuhe, die wir einem Obdachlosen gekauft haben. Das Übersetzen von Empfehlungsschreiben um sich in Deutschland zu bewerben, ein Gebet mit einem Mühseligen (Mt 11:28) oder ein paar ermutigende Worte an jemandem der nicht aus noch ein weiß.
Portugal ist ein Land der Zwiespalte, und die aktuelle Situation im Land lässt sich mit unsicher und angespannt beschreiben. Viele Bürger dieses Landes bestehen den sogenannten „Stresstest“ schon lange nicht mehr, und die Politik versucht mit allen Mitteln den Staatshaushalt zu konsolidieren. Die Negativspirale reißt aber nicht ab. Zum Beispiel, eine alleinerziehende Mutter aus unserer Gemeinde muss ihre beiden Kinder mit 550€ im Monat durchbringen. Die Schulbücher haben fast 300€ gekostet hätten. Ein junges Ehepaar verdient trotz Fulltimejobs zusammen kaum mehr als 900€, die Hälfte geht aber schon für die Miete und die Nebenkosten weg.
Ihr Lieben, was ich jetzt schreibe geht Alle an, denn die Missionsarbeit macht sich nicht von alleine und wir wissen uns von unseren Partnern und Freunden getragen.
Gott sei Dank sind die Gläubig
en in Santiago auch nach unserer Rückkehr wohlauf, Dank eines befreundeten Pastors, der uns während der Zeit vertreten hat. (Foto Bruno) Man hat gespürt wie Gott gewirkt hat, und die Freude nach dem Wiedersehen war groß. Man merkt einen Tiefgang und die Sehnsucht nach eigenen Versammlungsräumen. Aber 450€ für eine Laden sind zu viel für die kleine Gruppe und übersteigt die Möglichkeiten unserer Missionspartner in Portugal. Ihr Lieben, wir brauchen eure Hilfe. Die Räume sollen neben den Versammlungen auch sozialen und kulturellen Zwecken dienen. Warum?!
Zurück von einem Boxenstopp in der Heimat sind wir Gott dankbar für eine gute Zeit.
Unser Herr und Heiland hat sich wieder einmal als treu erwiesen und uns Gelingen geschenkt. Dennis hat in Hamburg einen Studienplatz bekommen und kann so eine Ausbildung in seinem Bereich machen. Vielen herzlichen Dank auch für die gute Zeit in den Gemeinden in Harburg, Hamburg, Hannover und Lüneburg. Gott ist gut.
Estimados amigos e irmãos em Cristo,
Terça-feira dia 28 deste mês vamos embarcar ao meio dia para levar o nosso filho Dennis á Alemanha. De regresso às origens, ele quer começar um curso superior na universidade de Hamburgo. Depois de 16 anos em Portugal vai ser o começo de uma nova vida. Há muita coisa para tratar, ele tem de se adaptar a um ritmo diferente, mas querendo em Deus vai correr bem. Sabendo que o Senhor tem sempre o melhor para os seus filhos vamos confiar. Apesar que estamos de férias, queremos estar com a nossa família e vamos ministrar em várias igrejas, participar numa conferência de pastores e líderes e ter uma reunião com a direção da Velberter Missão.
Queremos aproveitar o máximo do tempo para resolver a reentrada do Dennis e voltar no fim de Setembro para dar mais uma força ao trabalho missionário em Portugal. Oremos que Deus nos guie, e protege os prezados irmãos em Santiago, Queluz e suas missões. Infelizmente não podemos estar na inauguração do novo templo em Queluz no dia 15.09.12. Desejamos as melhores bênçãos para este dia e muito progresso na obra do Senhor.
Saudações fraternais
Karsten & Catarina Mantei
Liebe Freunde,
Estimados amigos,
Folgender Link leitet zu unserem neusten Freundesbrief weiter.![]()
Topics:
- Wie die Zeit vergeht
- Gemeindepflanzung in Bewegung
- Die Zeit unseres Praktikanten ging zu Ende
- Commit Missionseinsatz – Hamburg goes to Portugal
- EncontroVida in Pias und Ermidas
- Gerne würden euch alle gerne treffen
Viel Segen beim Lesen
Karsten Mantei
Es ist so gut die Familie um sich zu haben. Dennis hat in der vorletzten Woche seinen Führerschein gemacht und hat jetzt endlich Ferien. In 2 Wochen geht es zurück zu den Wurzeln um in der alten Heimat einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
In unserer Arbeit bewegt sich was und die Gemeinschaft wächst. Besonders nach den beiden letzten Gottesdiensten hat mich die Atmosphäre in der portugiesischen und der deutschen Gruppe gefreut. Es war einfach fantastisch das Miteinander neben dem prophetischen Wirken Gottes zu erleben.
Fehlt uns nur noch der richtige Raum und dynamisches Wachstum. Taufe werden wir auch bald haben.
Natürlich würden wir zuerst in Personen investieren, und so bitten wir um
Arbeiter für die Ernte. In musikalisch-kreativen Bereich können wir Hilfe brauchen. Bestimmt lässt sich jemand rufen um eine Zeit in die Mission zu investieren und die Arbeit zu ergänzen wie bei Thomas oder des Commit Missionseinsatzes.![]()
Bald geht es wieder in die Heimat. Am 28. Ist es soweit. Dennis seine Wiedereingliederung und das anstehende Studium muss gemeistert werden. Wie gut, dass wir uns haben. Auch wenn sie flügge werden bleiben sie unsere Kinder, wie im obigen Bild.
Liebe Grüße und gute Nacht
Karsten



