Heute ist Nationalfeiertag in Portugal, Tag der Nelkenrevolution. Möge unser Gott das Land segnet.
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Alle Beiträge von Karsten & Catarina Mantei
UMA PASQUA DIFERENTE
Pascoa é um tempo festivo, uma época de convívio entre familiares e amigos, de alegria e de paz como nunca há durante do ano. Mas será que a Pascoa é apenas uma procura por ovos de chocolate e de harmonia? Um número incontável de pessoas celebra a Páscoa em todo mundo. Para muitos, este evento é algo muito especial. A mensagem da Páscoa já mudou a vida
de milhões de pessoas. Trata-se da mensagem de Jesus Cristo. O filho de Deus. Esta mensagem de esperança e de amor, tem fascinado cada vez mais e mais pessoas. Mas o mais importante de tudo é que Jesus ressuscitou dentre os mortos e cada pessoa tem a oportunidade de experimentar o ressurecto na sua própria vida. Disse Jesus: “Eu sou a ressurreição e a vida. Quem crê em mim, ainda que morra, viverá.” Se Jesus realmente ressuscitou, se Jesus realmente está vivo hoje e se Ele realmente for o filho de Deus, então há esperança para a eternidade. E você pode fazer parte disso. A mensagem da Páscoa, foi a mensagem mais marcante em toda a história da humanidade. Jesus Cristo está vivo e você pode experimentá-lo hoje e agora na sua vida. A Páscoa é muito mais do que ovos decorados e coelhinhos de chocolate. Jesus, o Filho de Deus morreu por amor a si e ressuscitou dos mortos ao terceiro dia. Quando deixa Jesus entrar em sua vida pode experimentar esta realidade fazendo uma simples oração. A Páscoa é uma grande surpresa e você pode experimentá-la numa forma diferente.
OSTERN EINMAL ANDERS
Ostern ist eine festliche Zeit, eine Zeit der Gemeinschaft unter Familienangehörigen und Freunden, der Freude und des Friedens im Laufe des Jahres. Aber ist das Osterfest nur eine Suche nach Ostereiern und ein bisschen Harmonie? Eine unzählbare Anzahl von Leuten feiert das Osterfest auf der ganzen Welt. Für viele ist dieses Ereignis etwas ganz besonderes. Die Osterbotschaft hat schon tausende von Menschen verändert. Es ist die Botschaft von Jesus Christus dem auferstanden Sohn Gottes. Diese Botschaft der Hoffnung und der Liebe, fasziniert jedes Jahr immer mehr Menschen. Aber das wichtigste ist, dass Jesus Christus aus den Toten auferstanden ist und jede Person die Möglichkeit hat ihn als den Auferstandenen in ihrem eigenen Leben zu erfahren. Jesus sagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Wenn Jesus wirklich auferstanden ist, wenn er wirklich lebt und in Wahrheit der Sohn Gottes ist, dann gibt es Hoffnung für die Ewigkeit. Und sie können dazugehören. Die Osterbotschaft war die markanteste Nachricht in der gesamten Menschheitsgeschichte. Ostern ist viel mehr als ein paar dekorierte Eier oder Schokohasen. Jesus, der Sohn Gottes starb aus Liebe zu uns Menschen am Kreuz und ist am dritten Tag auferstanden. Und das gilt auch heute noch. Jeder Mensch kann das erleben, indem er Jesus in einem einfachen Gebet in sein Leben aufnimmt. Erleben sie Ostern einmal anders und sie werden überrascht sein.
Gut war´s, unser Treffen am Nachmittag mit der deutsch- schweizerischen Gruppe. Im Herzen eines jeden spürt man eine Sehnsucht nach Gemeinschaft, die durch einen Gedanken aus der Bibel, einigen erfrischenden Liedern und dem Gebet ergänzt wird.
Im innersten eines jeden Menschen nagt ein Hunger nach Liebe und Sicherheit, die gerade in der heutigen Zeit immer weniger zu finden sind. Wie gut das wir uns getroffen haben und ein tröstliches Wort verbunden mit einem Gebet wieder neuen Mut macht. Ein auffrischendes Wort, in turbulenten Momenten, Tränen der Freude ins Antlitz treibt. Gott ist gut. Das hat mich echt berührt. Wie Einsamkeit und Enttäuschungen einen Schatten über so manchen werfen, aber Jesus das „Licht der Welt“, plötzlich eine Richtung weist. Wie in einem dunklen Zimmer, in dem plötzlich das Licht angeht. Alles wird zum ersten Mal klar.
Vielen herzlichen Dank für alle Beiträge. Leider liegt das Spendenbarometer für die Reparatur unsres Missionsautos im Moment erst bei 800€. Wenn jemand etwas geben mag, würden auch die restlichen 20% und einige andere Ausgaben gedeckt sein. Danke allen Spendern.
Mitte Januar hatten wir eine gesegnete Zeit auf der Missionskonferenz unserer Missionspartner in Queluz – Lissabon. Siegfried
Bongartz, Missionsdirektor der Velberter Mission, war als Gastredner geladen und bereicherte uns mit dem Wort Gottes und seinem Erfahrungen über das Thema „das Reich Gottes in Ausbreitung“. Gottes Reich ist nicht auf Erhaltung sondern auf Wachstum aufgebaut. Gott sei Dank sind wir am wachsen, denn es ist Gott der das Wachstum gibt. Aber wir haben es nötig noch mehr zu wachsen. In bedrückenden Zeiten in denen Portugal durch ein Tal geht, haben wir als Gemeinde und Mission die Aufgabe ein Licht im Nebel der Krise zu sein.
Für dieses Jahr sind zwei SummerO´s geplant, und wir halten auch weiterhin Ausschau nach geeigneten Räumen um die Arbeit in Santiago weiter zu führen. Während der SummerO´s werden wir gezielt evangelisieren und am 23. Juni unser Straßenfest „Encontrovida“ in Santiago und am 30. Juni in Serpa durchführen. Wir bitten euch sehr, betet mit uns. Konkret könnt ihr für eine Gruppe von Neubekehrten beten, die wir durch gezielte Jüngerschaft weiterführen und auf die Taufe vorbereiten. Bei einigen sind besonders Bindungen aus der Vergangenheit zu nennen sowie Süchte, und depressives Verhalten das mit Jesu Hilfe überwunden bzw. gebrochen werden muss. Ab dem Frühjahr wollen wir wieder draußen evangelisieren, und hatten ein Meeting mit zwei Leitern um die Aktionen zu koordinieren. Betet für "Estern togo", Global Outreach Day Portugal am 12. Mai, die SummerO´s vom 21.6.-2.7.2012 und vom 14.-28.7.2012. Um Gesundheit und Bewahrung, Weisheit und die Mittel und Wege um alles aufzubringen und den Herausforderungen gerecht zu werden.
Es gibt viel zu tun, und auch familiär wird sich dieses Jahr einiges ändern. Gott sei Dank sind wir alle gesund und können die Herausforderungen Stück für Stück angehen. Mach mit.
Thomas´ sein Mitbewohner ist so ein Fall. Er hat sich durch die Umstände, aber auch aufgrund der praktischen Hilfe für Jesus geöffnet und bekehrt. Gott ist gut! Fatima, eine Frau und alleinerziehende Mutter, ist zur gleichen Zeit durch das Zeugnis ihrer Schwester zum Glauben gekommen. Sie besucht seitdem regelmäßig mit ihrem Jüngsten unsere Versammlungen.
Unter diesen Umständen sind wir bereit mit anzupacken und planen für dieses Jahr neben den
Evangelisationen auch praktisch tätig zu sein. Unter Anderem haben wir während der SummerO´s vor, gemeinnützige Arbeiten wie kleine Reparaturen oder Renovierungen sowie die Unterstützung von bedürftigen oder einsamen Menschen anzubieten. Die Gespräche dafür laufen, und im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir helfen wo wir können.
Seit Anfang de Jahres versammeln wir uns in einem dritten Hauskreis, der ausschließlich aus deutschsprechenden besteht. Da sehr viele in dieser Gegend leben ergaben sich einige Kontakte und wir treffen uns 14tägig. Dadurch ist eine gute Gemeinschaft entstanden und man hilft sich wo man kann. Die meisten leben sehr zurückgezogen und entfliehen durch unsere Gemeinschaft ein wenig dem Alleinsein. Gott ist gut.
Gerade jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, spüre ich auf der einen Seite die Herausforderung „Gutes zu tun“ und das behagende Gefühl zu wissen, dass Gott uns in dieser geistlichen und ökonomische Dürre gebrauchen will. Wir hatten vor kurzem verschiedene Treffen mit Führungspersönlichkeiten aus Santiago wie einer Stadträtin, dem Gemeinderatsvorsitzenden und dem Vorsitzenden des Kulturvereins. Es wurde über vieles gesprochen, und wir wollen uns nützlich machen, um nicht den Anschein zu erwecken, nur einer Institution zu dienen. Ich hoffe, ich kann mich verständlich machen. Wir sind aufgefordert unseren Beitrag zu leisten und nicht wegzuschauen. Gemeinde ist Reich Gottes auf Erden und ich möchte es mit eurer Hilfe erleben, wie trotz der Umstände, oder gerade deswegen, Gottes Herrlichkeit sichtbar wird und Wunder geschehen.
Wir leben in Zeiten großer Umbrüche und Portugal bekommt das besonders zu spüren. Wie im letzten Jahr kommen erhebliche Mehrkosten auf die Privathaushalte zu und das Parlament billigte weitere Steuerhöhungen sowie die Reduzierung der Ausgaben. Das hat direkte Auswirkungen auf die Kommunen-, das Bildungs-, Sozial- und Transportwesen und schränkt die Bevölkerung sowie das öffentliche Leben erheblich ein. Es hat sogar schon zu Engpässen bei der Lieferung von Verbandsmaterial (Kompressen) und Medikamenten an die Krankenhäuser geführt.
Thomas, unser Praktikant, hat die Situation im Folgenden exzellent beschrieben. Die Krise macht sich immer stärker bemerkbar und die Arbeitslosigkeit steigt auf über 14%, wobei der Anteil der Berufsanfänger bei mindestens 30% liegt. Parallel dazu erhöht sich auch die Armut. Auch wenn Portugal im Vergleich zu Griechenland bessere Chancen eingeräumt werden, ist es doch eine schwere Zeit, geprägt von einer großen Unsicherheit. Er sieht das an einem Mitbewohner, welcher bei seinem Bruder arbeitet. Der Bruder aber auf der anderen Seite nicht genug Aufträge hat, um
ihn den ganzen Monat zu beschäftigen. Dementsprechend wenig Lohn gibt es dann auch. Er muss viel rechnen und teilweise fehlt es sogar am Notwendigsten. So hilft Thomas aus, wo er kann. Generell ist ein Anstieg an Kapitalverbrechen und Überfällen zu beobachten. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo ein Geldautomat gesprengt oder ein Juwelier überfallen wird. Ebenso extrem nehmen Metalldiebstähle zu. Es gipfelte darin, dass im Dezember in einem Dorf im Norden auf einer Länge von einem Kilometer die kompletten Strom- und Telefonleitungen abmontiert wurden. Solche Schlagzeilen sind mittlerweile an der Tagesordnung. Dazu kommt dann noch die andauernde Dürre, da es den ganzen Winter über fast nicht geregnet hat. 70% des Territoriums sind schon vom Wassermangel betroffen. Deshalb versuchen wir zu helfen, wo wir können und den Menschen Hoffnung zu vermitteln. Jesus ist die einzige Lösung und das stabilste Fundament, auf das wir bauen können.
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
(Johannes 14:6)
Wir grüßen unser Missionsfreunde und Partner und sind dankbar, dass wir uns zur Verfügung stehen und einander dienen dürfen. Jesus hat es uns vorgemacht, indem er den Weg ans Kreuz selbst gegangen ist, den niemand sonst gehen konnte, um uns den Weg zu Gott dem Vater zu bereitet. Er hat sein eigenes Leben für uns dahingegeben damit wir ewig leben können und uns damit die Wahrheit über uns selbst und Gottes einzigartige Liebe gezeigt. So sind auch wir solche Bahnbrecher, die mit dem Feuer der Liebe Gottes Anderen den Weg bereiten.
Anbei einige Infos über die Aktivitäten und die Ergebnisse der Missionsarbeit im vergangenen Jahr in Text sowie in Audio und Video.
Aktivitäten und Projekte
Mit dankbarem Herzen blicken wir auf das vergangene Jahr zurück und können sagen, dass Gottes Treue uns hindurch getragen und sein Werk sich multipliziert hat. Jesus ist und bleibt das „Licht der Welt“, und die „Erlösung bis an die Enden der Erde.“ (Apg 13:47) Wir möchten unsere Begeisterung mit euch teilen, liebe Missionspartner, und rückblickend können wir sagen, dass Gott sich in der Missionsarbeit in Santiago in großartiger Weise offenbart hat.
Inmitten der vielen Aktivitäten, die wir im Folgenden noch erwähnen werden, sind es die Menschen die Zählen. Und unser Herr Jesus hat im Kontext von Apostelgeschichte 13:47 Herzen berührt und durch sein Licht verändert. Paulo z.B. hat seinen Schulabschluss nachgemacht, Luis seinen ausschweifenden Lebensstiel geändert, und Maria J., eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, hat eine wahnsinnige Lebensfreude bekommen. In der Stadt empfinden wir eine größere Offenheit und Akzeptanz unserem Wirken gegenüber.
Noch im Dezember 2010 realisierten wir eine Verteilaktion mit einer Weihnachtskarte in Santiago do Cacém die auch als Anzeige in einer Lokalzeitung erschien.
Anfang 2011 versammelten sich regelmäßig am Mittwochabend 12 Personen in unserem Hauskreis bei Luis. Damit hat sich die Anzahl der Gottesdienstbesucher im Jahr 2010 verdoppelt. Positiv haben sich auch die Kontakte zu einigen Gemeinden und ihren Leitern in der Umgebung entwickelt. Wir hatten hier und da einen gesegneten Austausch, und einige gemeinsame Aktivitäten während des ersten SummerO´s geplant und durchgeführt.
In Frühjahr 2011 standen wir vor der Herausforderung einerseits unseren Hauskreis zu betreuen und bereiteten uns anderseits auf den bevorstehenden Heimataufenthalt von Mitte März bis Mitte Mai vor, während ich meine im Januar durchgeführte Leistenoperation auskurierte. Im Februar hatten wir noch eine Besprechung mit den örtlichen Behörden, um das für den Summer 2011 geplante Straßenfest „Encontrovida Live“ zu koordinieren. Die Resonanz war äußerst positiv und wir konnten mit einiger Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung rechnen.
Am 11. März flog ich (Karsten) in die Heimat und ließ Catarina und die Kinder für einen Monat zurück. Catarina hat sich in der Zeit um das Meiste vor Ort gekümmert und die Versammlungen mit Hilfe unseres Missionspartners aufrechterhalten. Insgesamt besuchten wir über 20 Gemeinden, trafen uns mit vielen Leitern von Gemeinden und Werken und tauschten uns über die Entwicklung, die Anliegen und Perspektiven der Gemeindegründungsarbeit aus. Als es am 16. Mai wieder zurück ins Einsatzgebiet ging, konnten wir mit Dankbarkeit auf eine gesegnete Zeit der Gemeinschaft und des Miteinanders zurückblicken. Gott hat uns durch die Zeit gefestigt und auch finanziell allen Mangel ausgefüllt. So konnten wir mit neuer Kühnheit in den bevorstehenden Turn aufbrechen.
Zurück in Santiago gab es gegenseitig viel zu berichten und die kleine Gruppe hat sich während unserer Abwesenheit nicht zerstreut. Gott ist gut. So machten wir wie gewohnt weiter und bereiteten den Outreach Einsatz „SummerO´ 2011“ sowie das „Encontrovida Live“ vor.
In dieser Zeit zeigte sich auch das Ausmaß der Finanzkrise, Portugal ist davon in keiner Weise verschont geblieben. Das Jahr 2010 hatte mit erheblichen Sparmaßnahmen im Staatshaushalt begonnen. Der regierende Premierminister musste abdanken, da seine Politik keinen Rückhalt mehr fand und die Staatsverschuldung weiter wuchs. Ende des Jahres 2010 waren 13,6% der aktiven Bevölkerung arbeitslos, davon über 30% jugendliche Berufsanfänger. Konkret bedeutet die aktuelle Situation einen erhebliche Verteuerung und den Anstieg der Notleidenden unter der Bevölkerung. Hunger ist da keine Ausnahme mehr.
Gemeinsam mit unserem Missionspartner unterstützten und halfen wir bei einer Straßenevangelisation am 11. Juni in Pias mit. Am darauf folgenden Gottesdienst übergab eine Frau mit ihrem Sohn ihr Leben Jesus.
Dann stand die SummerO´ Tour 2011 vom 11. bis 23. Juli vor der Tür. Insgesamt 80 junge Leute fanden sich auf dem Campingplatz in S. André ein und erlebten eine gesegnete Zeit. Neben der Inputzeit vor Gott evangelisierten wir an fünf verschiedenen Orten und realisierten das Straßenfest „Encontrovida Live“ in Santiago. Auf den insgesamt sieben Einsätzen konnten wir viele Gespräche führen und mit einigen der Angesprochenen beten. Der SummerO´ und das EncontroVida live haben der Gemeindegründungsarbeit in Santiago eine weitere Dynamik gegeben.
Nach den Sommerferien organisierten wir ein Konzert mit dem christlichen Sänger und Musiker Elizeu Miranda im Stadtpark von Santiago, das am 17. September stattfand und von 50 bis 60 Leuten besucht wurde. Leider war es an dem Abend sehr kalt, so dass nicht so viele wie erwartet anwesend waren.
Ende Oktober bis Anfang November verteilten wir in Santiago und den Umliegenden Ortschaft etwas 2000 Traktat an alle Haushalte. Im Dezember verteilten wir in Santiago ein Weihnachtstraktat mit einer Auflage von 2500 und gaben den Flyer in der Lokalzeitung als Anzeige auf.
Entwicklung und Ergebnisse
Im Oktober haben wir mit einem weiteren Hauskreis bei uns in der Wohnung begonnen. Wir treffen uns damit zwei Mal die Woche, um gemeinsam zu beten, das Wort zu teilen und Gemeinschaft zu haben. Dank der positiven Entwicklung hat sich die Gruppe der Neubekehrten gefestigt und die Verbundenheit ist gewachsen. Auf der ersten Weihnachtsfeier, in unserer kleinen Gemeinde in Santiago, waren wir am 21. Dezember, obwohl noch einige fehlten, 19 Anwesende und Besucher. Drei von ihnen zum ersten Mal. Damit hat sich die Arbeit im vergangenen Jahr fast verdoppelt.
Familien- und Wohnsituation
An unserer familiären Situation hat sich nicht viel geändert. Dennis hat sein letztes Schuljahr vor dem Abitur begonnen und für Nadine ist es schwierig als Berufsanfänger eine Arbeit zu finden. Dennis will nach dem Abi Kommunikationsdesign im Deutschland studieren und hat ein Händchen für die Malerei. Leider ist der Vater von Catarina im vergangenen Jahr mehrfach erkrankt. Er hatte am Anfang des Jahres einen Schlaganfall aber ist den Umständen entsprechend gut genesen und kann sich wieder voll bewegen, darf aber kein Auto mehr fahren. Im Oktober wurde er an einem Tumor in der Blase operiert. Der Tumor war bösartig, wurde aber noch rechtzeitig entfernt. Die Nachuntersuchungen haben Gott sei Dank keine weiteren Anzeichen ergeben.
Die Wohnsituation ist annehmbar, befriedigt aber nicht ganz unsere Bedürfnisse für ein etwas freieres Arbeiten und das Prinzip der Gastfreundschaft. Leider ist die Wohnung immer noch sehr feucht und die Sanierung der Fassade sowie des Innenbereiches hat noch nicht stattgefunden.
Gesundheitlich sind wir wohl auf und meine Leistenoperation im Januar ist gut verheilt. Catarina leidet öfters unter Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem muss sie regelmäßig ihr Schilddrüsenmedikament nehmen. Dennis hat sich kurz vor meiner Abreise nach Deutschland im März den Fuß gebrochen. Anfang September hat er sich das Knie verdreht und musste fast einen Monat eine Bandage tragen und an Krücken gehen. Gott sei Dank ist alles gut verheilt.
Unterhalt und Sicherheitslage
Die Kosten für unseren Lebensunterhalt und die Aufwendungen haben sich durch die schlechte Wirtschaftslage und die Inflation nicht verbessert. Schon wie im letzten Jahr, wird auch in diesem Jahr mit einem erheblichen Anstieg des Unterhalts zu rechnen sein. In diesem Punkt blicken wir in Dankbarkeit auf unseren Aufenthalt in Deutschland zurück. Gott sei Dank hat sich die Spendensituation positiv entwickelt, und der Rückhalt in der Heimat hat zugenommen. Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber aufmerksam sein, den Freundeskreis pflegen und auszubauen und dürfen bei den Ressourcen nicht den Überblick verlieren.
Zusammenarbeit mit einheimischen Mitarbeitern und Partnerbewegungen
Die Zusammenarbeit zw. unseren Missionspartner und der einheimischen Bewegung läuft ausgeglichener. Sie ist auf gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Meinungsverschiedenheiten, die nicht ausbleiben, werden im Gespräch geklärt. Das gemeinsame Ziel, nicht die persönlichen Interessen, steht bei der Zusammenarbeit im Vordergrund. Gut hat sich auch der Kontakt zu den Pastoren und Mitarbeitern in den Gemeinden der Nachbarstädte entwickelt. Es besteht ein freundschaftliches Verhältnis von Respekt und Miteinander.



